Treibjagd: Der  Tagesverlauf

Zusammenstellung

kirchner-raddestorf

Beginn: 08/02

 

Unter diesem Stichwort wollen wir begründen und demonstrieren, warum diese Art des Jagens für die Erhaltung eines gesunden,  vielfältigen und naturgemäßen Wildbestandes von allergrößter Bedeutung ist, wie das Zusammenleben zwischen Jägern und Jagdgenossen in Huddestorf funktioniert. Die Vorlage will  versuchen eine Dokumentation des Tagesverlaufes zu erstellen.

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

Die Treiben am Vormittag  2

Treiben im Süden und Osten des Reviers  2

Nur kurze Zeit für einen Gedankenaustausch 2

Die Einweisung zum Ablaufen 3

Ablaufen zum ersten Treiben 3

Zum Thema Treiben und Disziplin 3

„Treiber in den Kessel“ 3

Zeit für einen Plausch 4

oder eine gewisse Stärkung 4

Im Nebel 4

Im Schnee 4

Erfahrung und Beratung bei der Organisation 5

Durchgehschützen und Treiber warten auf das Signal 5

Zwischen den Vormittagstreiben 5

Zum Essen  6

Die Hunde werden abgelegt 6

... mehr oder minder 6

und die Waffen deponiert 6

Das Ensemble in der Ruhezone 6

Das erlegte Wild ist gut versorgt 6

... es wird „Zum Essen“ geblasen 7

Das Mittagessen (1) 7

Das Mittagessen (2) 7

Gesprächsgruppen drinnen 7

... oder draußen 7

Die Treiben am Nachmittag  8

Treiben im Nordwest-Bereich des Revieres  8

Das Signal zum Aufbruch 8

Wildwagen als Transportmittel 8

Die Schützen- und Treiberwehr in Aktion 8

Die ersten Hasen am Nachmittag: Hundearbeit 8

Treiberpflichten 8

Ablaufen der Treiben 9

Vorstehen – in kalten Wintern kein Vergnügen 9

Immer das wachsame Auge des Jagdleiters 9

Zwischen den Treiben, Sammeln von Jägern und Treibern 9

Das vorletzte Treiben am Nordgraben 10

Augenfällige Schönheit – die Landschaft in Huddestorf  10

Im Morgennebel 10

Wabernde Konturen 10

durch die Sonne erwärmt 11

konkretisieren sich in ihrer Form, 11

erfreuen das Auge 11

Von der Sonne erstrahlt 11

Der Weg mit den alten Obstbäumen, 11

die Brücke am Graben, 11

das weite Land, von Gräben durchzogen. 12

Solitäre Bäume und Gräben strukturieren die Feldmark 12

Kleinere Buschgruppen und Gehölze, 12

von den Herbstwinden geprägt 12

Höfe verstreut, in ihren Felder versteckt 12

Abendstimmung  12

Die Sonne versinkt hinter den Bäumen, 13

das Licht schwindet, 13

das Abendrot vergoldet die Landschaft 13

 

 

 

 

 

Die Treiben am Vormittag

 

 

 

Treiben im Süden und Osten des Reviers

 

 

Nur kurze Zeit für einen Gedankenaustausch

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1994

 

 

In den meisten Fällen beginnen wir auf einem der drei Teilabschnitte zur Bundesstraße, denn die Erfahrungen haben gezeigt, dass ein auslassen dieser Flächen zu erhöhten Verlusten durch den Straßenverkehr führt. Also etwa das große Treiben auf der Dierstorfer bzw. der Huddestorfer Seite oder beidseitig im südlichen Randbereich. Hier gibt es kaum Hecken oder Schutzwälle, dennoch liegen die Hasen in ihren Sassen auf der völlig ebenen Fläche. Und über eine abstreichende Kette Hühner freuen sich alle Jagdteilnehmer.

Zunächst werden Durchgehschützen, Treiber, Hundeführer Jagdhornbläser zum Absteigen aufgefordert und dann von einem der Beständer, meist übernimmt Horst Kulbrock diese Aufgabe, zum Ablaufen der Ausgangslage persönlich eingewiesen.

 

Die Einweisung zum Ablaufen

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1990

 

Die Flanken übernehmen unsere laufaktivsten Mitpächter Norbert Czaja und Jörg Brand. Zügig geht es hier zu, während auf der gegenüberliegenden Seite die Vorsteher in ihre Stellungen geschickt werden.

 

Ablaufen zum ersten Treiben

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1994

 

Natürlich wird die Bundesstraße mit Warnschildern versehen, die nach dem Ende dieses Treibens wieder eingesammelt werden. Hut ab vor den Autofahrern. Durch ihr deutlich langsameres Fahren nehmen sie Rücksicht auf unser Tun.

 

Dann ertönt das Signal und mit lauten „Ho-Ho!“ und „Has up!“ setzt sich die erstbeschriebene Gruppe in Bewegung.

 

Zum Thema Treiben und Disziplin

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1990

 

Das Treiben endet, wenn die Kette an dem kritischen Distanzpunkt bei den Vorstehern angekommen ist. Es erfolgt das Signal „Treiber in den Kessel“ und Treiber und einige Schützen mit ihren Hunden gehen weiter auf die Vorstehschützen zu.

 

„Treiber in den Kessel“

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1996

 

Jetzt noch in den Kessel zu schießen wäre ein schweres Jagdvergehen und kann dazu führen, dass man für den Rest des Tages seine Waffe ins Auto verbringen darf. Nach Außen zu schießen ist allerdings weiter erlaubt, so lange, bis das Signal „Hahn in Ruh“ ertönt, dann sind sofort die Waffen zu entladen.

 

Nun erfolgt eine gewisse Ruhezeit bis dis letzten Jagdteilnehmer am Transportwagen eingetroffen sind, der eine oder andere Hase durch einen der Hunde noch nachgesucht wurde

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1999

 

und die erlegten Kreaturen sachgerecht auf dem Wildwagen untergebracht worden sind.

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1996

 

 

Zeit für einen Plausch

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1990

 

oder eine gewisse Stärkung

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1990

 

Jedes Jahr erlebt man die Treiben anders, sei es die Wetterlage, die die Bereiche anders erscheinen lässt wie hier

 

Im Nebel

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1996

 

oder ein Jahr einmal, in unserer Gegend keineswegs selbstverständlich

 

Im Schnee

Photo Dr. Fenkl Dezember1998

 

Erfahrung und Beratung bei der Organisation

 

Photo Dr. Fenkl Dezember1998

Der langjährige Jagdgenossenschaftsvorsitzende im Planungsgespräch mit Beständern.

 

Durchgehschützen und Treiber warten auf das Signal

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1998

 

Die geneigten Leser werden sicher Verständnis haben:  unser Photograph ist natürlich während der Treiben hauptsächlich Jäger und erst in den Pausen bildlicher Chronist, deshalb werden sich meisten Bilder auf die Pausen, das Sammeln, den Transport und das erneute Ablaufen der Treiben beschränken. Dass er dabei aber die ihn umgebende Landschaft in seiner unmittelbaren Schönheit erkennt und auf seine Platten zu bannen versteht, das werde ich später in einem gesonderten Kapitel nachweisen. Hier Bilder von einigen Situationen zwischen den Treiben im Verlauf der letzten 13 Jahre:

 

Zwischen den Vormittagstreiben

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1990

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1996

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1998

 

 

 

 

 

Zum Essen

 

 

 

Nach dem letzten Treiben zur Hütte von Karl-Heinz Nordhorn, einem Gebäude, das von seinem Vater liebevoll aus den Resten einer ehemaligen Kartoffeldämpfanlage zu einem gemütlichen Aufenthaltshäuschen umgebaut und mit inzwischen groß gewachsenen Fichten an einem kleinen Fischteichareal angelegt wurde. Auch hier verlaufen die Dinge in einem festen traditionell geprägten Rahmen:

Schon während des letzten Treibens wird die beim Gastwirt Büsching bestellte „Hochzeitssuppe“ in einem großen Behältnis abgeholt, bei Bäcker Seemann die vorbestellten frischen und noch warmen Brötchen entgegengenommen und die Getränke in der bereits vorgewärmten und auf den jagdlichen Tag dekorierten Räumlichkeiten verbracht.

Mit Ankunft des Wildwagens und des Jägertransporters steht alles bereit zur Stärkung der jagdlichen Gesellschaft.

Zunächst gilt die Sorge aller der Hunde – von denen ich hier einige vorstellen möchte:

 

Die Hunde werden abgelegt

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1996

 

... mehr oder minder

Photo Dr. Fenkl Dezember 1996

Natürlich haben die Hundeführer vorher ihren Tieren bereitgestelltes frisches Wasser gereicht.

 

und die Waffen deponiert

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1992

 

Das Ensemble in der Ruhezone

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1990

 

Das erlegte Wild ist gut versorgt

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1990

 

... es wird „Zum Essen“ geblasen

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1992

 

Je nach Temperament nimmt man die Mahlzeit im Sitzen oder im Stehen ein.

 

Das Mittagessen (1)

Photo Dr. Fenkl Dezember 1992

 

Das Mittagessen (2)

Photo Dr. Fenkl Dezember 1992

 

Gesprächsgruppen drinnen

Photo Dr. Fenkl Dezember 1999

 

... oder draußen

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1996

 

 

 

Die Treiben am Nachmittag

 

 

 

Treiben im Nordwest-Bereich des Revieres

 

 

Nach kurzer Rast:

 

Das Signal zum Aufbruch

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1996

 

Wildwagen als Transportmittel

Photo Dr. Fenkl Dezember 1999

 

Anfangs muss auch der Wildwagen als Transportmittel herhalten

 

Die Schützen- und Treiberwehr in Aktion

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1992

 

Die ersten Hasen am Nachmittag: Hundearbeit

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1990

 

Treiberpflichten

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1996

 

Und immer wieder die gleiche Routine:

 

Ablaufen der Treiben

 

 

 

Photos Dr. Fenkl Dezember 1996

 

Vorstehen – in kalten Wintern kein Vergnügen

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1998

 

Immer das wachsame Auge des Jagdleiters

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1999

 

Zwischen den Treiben, Sammeln von Jägern und Treibern

 

Hier bei Horst Feßner,

Photo Dr. Fenkl Dezember 1999

hier in der Feldmark,

Photo Dr. Fenkl Dezember 1992

 

hier am Wildacker,

Photo Dr. Fenkl Dezember 1999

und hier am Schlauch

Photo Dr. Fenkl Dezember 1998

 

Das vorletzte Treiben am Nordgraben

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1992

 

Der „Schlauch“ nahe gelegen an „Heithinnerks Wisk“, wo die Strecke gelegt wird, bildet fast immer den Abschluss der Treiben.

Aber darüber wird noch im nächsten Kapitel zu berichten sein.

Lassen Sie mich zunächst noch ein wenig von dem Revier erzählen, dessen große Treibjagd bislang im Vordergrund stand. Die Landschaft, ihre Schönheiten und Sonderheiten sollen hier noch kurz vorgestellt werden, so wie sie sich uns allen, besonders aber dem bewussten Auge unseres Bildchronisten in alle den Jahren im Dezember dargestellt hat.

 

 

 

 

Augenfällige Schönheit – die Landschaft in Huddestorf

 

 

 

Im Morgennebel

 

 

Wabernde Konturen

 

 

durch die Sonne erwärmt

 

 

 

konkretisieren sich in ihrer Form,

 

 

erfreuen das Auge

 

Photos Dr. Fenkl Dezember 1996

 

 

Von der Sonne erstrahlt

 

 

Der Weg mit den alten Obstbäumen,

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1999

 

die Brücke am Graben,

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1992

 

das weite Land, von Gräben durchzogen.

 

 

Solitäre Bäume und Gräben strukturieren die Feldmark

Photos Dr. Fenkl Dezember 1999

 

Kleinere Buschgruppen und Gehölze,

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1994

 

von den Herbstwinden geprägt

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1992

 

Höfe verstreut, in ihren Felder versteckt

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1999

 

 

Abendstimmung

 

 

Die Sonne versinkt hinter den Bäumen,

 

Photo Dr. Fenkl Dezember 1996

 

das Licht schwindet,

Photos Dr. Fenkl Dezember 1990

 

das Abendrot vergoldet die Landschaft

Photo Dr. Fenkl Dezember 1996

 

 

 

 

Wird fortgesetzt...

 

 

 

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06-04-03